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Webseiten zu (ehemaligen) Hausbesetzungen in Berlin

hier die Links zu den Webseiten #besetzen und BERLIN BESETZT

update 21.05.2018: die Räume in der Reichenberger Str. 114 und das Haus in der Borndorfer Str. 37b wurden Samstagabend bereits von der Polizei geräumt!


9 Besetzungen wurden heute — 20.05.2018 — in Berlin veröffentlicht  und weitere werden folgen!
Kommt vorbei.

Die Adressen der besetzten Häuser (Stand 14:52 Uhr)

Odenwaldstraße/ Ecke Stubenrauchstraße (Steglitz)
Finowstraße/ Ecke Frankfurter Allee (Friedrichshain)
Petersburger Straße 16 (Friedrichshain)
Reichenberger Straße 114 (Kreuzberg)
Arndtstraße 13 (Kreuzberg)
Regattastr. 277 (Grünau)
ein Bootsschuppen in der Rummelsburger Landstraße (Lichtenberg)
Karl-Marx-Straße 145 (Neukölln)
Bornsdorfer Straße 37b (Neukölln)

Erklärungen der Häuser findet ihr hier

Neuigkeiten auch auf Twitter:
# Karneval der Besetzungen
# besetzen
Fahrradtour durch Kreuzberg 61

Am Sonntag, den 11.06. radelten wir mit 50 weiteren interessierten Menschen quer durch Kreuzberg 61 und besichtigten verschiedene stadtpolitische Brennpunkte und Baustellen.

Fahrradtour1 11 06 2017
Veranstaltet wurde diese Tour vom „61er-Vernetzungstreffen“ stadtpolitischer und nachbarschaftlicher Initiativen.

Los ging es am Bockbrauerei-Gelände an der Fidicinstraße, zu den geplanten Unterkünften für geflüchtete Menschen auf dem Friedhof an der Jüteborgerstraße zur Fontanepromenade 15, einer ehemaligen Dienststelle des Reichsarbeitsamtes, in der die Zwangsarbeit für jüdische Menschen aus Berlin organisiert wurde.

Fahrradtour2 11 06 2017


Danach fuhren wir zur Schleiermacherstraße/Ecke Blücherstraße und in den Kiez Mittenwalderstraße/ Ecke Fürbringerstraße.

Dann verließen wir die Kreuzberger Seite südlich des Landwehrkanals und radelten zu den großen Neubauprojekten Blumengroßmarkt, Stresemannstraße, Postscheckamt und zum sogenannten Dragoner Areal. Diese Areale sind teilweise im Bau, teilweise aber auch erst in Planung.

Zum Schluss fuhren wir zum nördlichen Teil des Gleisdreiecks, auf der gegenüber den vielen Luxusneubauten in der Flottwellstraße in einem schmalen Streifen sechs weitere Hochhäuser geplant sind, die Teil der „Neuen Urbanen Mitte“ werden sollen.

Wir haben viele Informationen durch verschiedene an den jeweiligen Baustellen aktive Initiativen bekommen, die in der Summe uns Allen die unzähligen vielen (Neubau-)Projekte in Kreuzberg 61sichtbar gemacht haben.

Bauprojekte, die fast immer Luxuswohnungen bedeuten und somit weiter zur Aufwertung der Stadtteile führen werden.

Diese Aufwertung bedeutet nichts weiter als steigende Mieten, weitere Verwertung der Bestandswohnungen und damit zur ungebremsten Verdrängung im Stadtteil.

Trotz dieser ungeschminkten Verdrängungsrealität hat uns die Fahrradtour Spaß gemacht, die mit einem gemeinsamen Picknick im Park ihren Abschluss fand.

WEM GEHÖRT KREUZBERG — Juni 2017