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Webseiten zu (ehemaligen) Hausbesetzungen in Berlin

hier die Links zu den Webseiten #besetzen und BERLIN BESETZT

update 21.05.2018: die Räume in der Reichenberger Str. 114 und das Haus in der Borndorfer Str. 37b wurden Samstagabend bereits von der Polizei geräumt!


9 Besetzungen wurden heute — 20.05.2018 — in Berlin veröffentlicht  und weitere werden folgen!
Kommt vorbei.

Die Adressen der besetzten Häuser (Stand 14:52 Uhr)

Odenwaldstraße/ Ecke Stubenrauchstraße (Steglitz)
Finowstraße/ Ecke Frankfurter Allee (Friedrichshain)
Petersburger Straße 16 (Friedrichshain)
Reichenberger Straße 114 (Kreuzberg)
Arndtstraße 13 (Kreuzberg)
Regattastr. 277 (Grünau)
ein Bootsschuppen in der Rummelsburger Landstraße (Lichtenberg)
Karl-Marx-Straße 145 (Neukölln)
Bornsdorfer Straße 37b (Neukölln)

Erklärungen der Häuser findet ihr hier

Neuigkeiten auch auf Twitter:
# Karneval der Besetzungen
# besetzen
Pressemitteilung 22.02.2016 von der Initiative Karla Pappel: Zur Vernichtung preiswerten Wohnraumes in der Heidelberger Straße

In der Heidelberger Str. 15-18 stehen laut Baustadtrat Blesing 66 Wohnungen leer.
Die Genossenschaft Wohnungsbauverein Neukölln (WBV Neukölln) plant dort die Vernichtung preiswerten Wohnraums, um an gleicher Stelle wesentlich teurere Wohnungen zu errichten. Die Zerstörung günstigen Wohnraums ist für uns nicht hinnehmbar.

Wir verlangen von der Bezirksbürgermeisterin, die Baugenehmigung für die Heidelberger Str. 15-18 zurückzunehmen.
Wir fordern vom Senat, die leerstehenden Wohnungen in der Heidelberger Str. 15-18 zu beschlagnahmen und in Abstimmung mit dem Vorstand der Genossenschaft WBV Neukölln die folgenden Bevölkerungsgruppen zu bezahlbaren Konditionen (4,23 € netto kalt — wie bisher) zu vermieten.

Diese sind zu vergeben an bzw. über:
Verdrängte ehemalige Mieter_innen der Heidelberger Str.
Initiative „Moabit hilft“ (Flüchtlinge)
LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales) (Flüchtlinge)
Hartz IV – Empfänger_innen
Prekär arbeitende Menschen, deren Geld für die Miete kaum reicht
Wohnungslose
Student_innen der Berliner Hochschulen (Kontakt über ASTA)
Menschen, die durch die Weiterführung der A100 verdrängt wurden bzw. werden (Stichwort Beermannstr 20-22)
Alleinerziehende
Rentner_innen
Migrant_innen der 2. bzw. 3.Generation
Selbständige, welche Aufstocker beim Jobcenter sind und andere von Verdrängung und Mieterhöhung Betroffene.

Erstunterzeichner_innen der Erklärung:
Karla Pappel — Stadtteilinitiative gegen Mieterhöhung & Verdrängung
Genossenschaft von unten — Initiative von Mitglieder der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften
Marlis Fuhrmannn (stv. Fraktionsvors. in der BVV Neukölln für DIE LINKE)
FuldaWeichsel — Mieter_innenIni
Berliner Wassertisch (Gerlinde Schermer, Ulrike von Wiesenau)
Ruth Luschnat (aktiv im Bündnis für eine solidarische Stadt)
Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG