Und wieder zeigt sich das Gesicht der Verdrängung in unserem Stadtteil

Das Bockbrauerei-Gelände zwischen Fidicinstraße und Schwiebusser Straße ist an die Bauwert Investment Group verkauft worden

Die Pläne des Investors Jürgen Leibfried bedeuten nichts anderes als die Verdrängung von langjährigem kieznahem Gewerbe zugunsten hochpreisiger Eigentumswohnungen und teurem Gewerbe.

Zitate aus seiner Website:
„Die BAUWERT Investment Group gehört zu den führenden Projektentwicklern in Deutschland. Sie hat sich innerhalb der letzten 30 Jahre zu einem der wichtigsten Unternehmen beim Prime Development entwickelt. Das Kerngeschäft bilden gehobene Büro- sowie Einzelhandelsimmobilien in innerstädtischer Top-Lage der deutschen Metropolen und exklusive Immobilien zum Wohnen in den sehr guten Gegenden von Berlin.“

„Über 400 Gebäude mit mehr als 1.800.000 Quadratmetern Nutzfläche und einem Investitionsvolumen von rund 4,2 Milliarden Euro bilden die Grundlage unserer Erfahrung.“

„Zu unseren Investoren zählen die kapitalstärksten Immobilienanleger der Bundesrepublik.“

Es wird gemunkelt, dass die Bauwert AG 40 Mio. Euro für den Kauf des Areals bezahlt hat. Dies deutet klar auf eine spekulative Verwertung hin, nur durch Luxus-Bauten können die üblichen Renditen erzielt werden.

Die Bauwert Investment Group pflegte beste und langjährige Kontakte zum rot-schwarzen Senat und kann bei Widerspruch von der Bezirksverordnetenverammlung mit der Unterstützung unserer jeweiligen Stadtregierung rechnen, wie uns das beim Konflikt um das Freudenberg Areal in Friedrichshain oder bei den Skandal-Neubauten unmittelbar an der Friedrichswerderschen Kirche in Mitte deutlich gemacht wurde.

Wir wollen keinen weiteren Luxusneubau von Eigentumswohnungen!

Wir fordern, dass das jetzige Gewerbe auf dem Bockbraurei-Gelände bleibt und auch in Zukunft gesichert ist!

Jetzt bezahlbaren Wohnraum schaffen, steigende Mieten stoppen, Umwandlungen der Miet- in Eigentumswohnungen beenden, ...