BImA heizt die Spekulation mit dem Areal hinter dem Finanzamt Kreuzberg erneut an!

So wie es im Moment aussieht, erhält Arne Piepgras mit seiner Firma Quantum Immobilien- und Projektentwicklungs GmbH für 36 Mio. € den Zuschlag von der BImA. Angeblich ist es per Handschlag schon über den Tisch gegangen.Das heißt erneut, dass die BImA im Höchstbieterverfahren das Gelände verkauft und zwar für mehr als das 3-fache des Verkehrswerts!
Die Investorengruppe will auf dem 4.7 Hektar großen Gelände hinter dem Finanzamt auf ca. 94 000 qm Gewerbe bauen.
Ebenfalls sollen Flächen auf dem Gelände parzelliert zu höheren Preisen weiterverkauft werden.

Sofortiger Stopp spekulativer Verwertungsgeschäfte!

Kleine Anfrage im Bundestag zu dem Thema: geplante Verkäufe von bundeseigenen Immobilien in Berlin

Kleine Anfrage der Abgeordneten Lisa Paus, Christian Kühn (Tübingen), Dr. Tobias Lindner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

1. Welche zu Wohnzwecken genutzten Immobilien unterhält die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin, und wie viele Wohneinheiten befinden sich jeweils darin (bitte nach Bezirk und Anschrift auflisten)?

2. Welche zu Wohnzwecken vorgesehenen, aber derzeit unbewohnten Immobilien unterhält die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin, und wie viele Wohneinheiten befinden sich jeweils darin (bitte nach Bezirk und Anschrift auflisten)?

3. Welche zu gewerblichen Zwecken genutzten Immobilien unterhält die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin, und welche Fläche weisen diese jeweils auf (bitte nach Bezirk und Anschrift auflisten)?

4. Welche zu gewerblichen Zwecken vorgesehenen, aber ungenutzten Immobilien unterhält die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin, und welche Fläche weisen diese jeweils auf (bitte nach Bezirk und Anschrift auflisten)?

5. Welche gemischt genutzten Immobilien unterhält die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin, und welche Fläche weisen diese jeweils auf (bitte nach Bezirk und Anschrift auflisten)?

Die Antwort der Bundesregierung vom  04.08.2014 zu den Fragen findet ihr hier

Aktion mit rollendem Euro am 31.07.2014 am Wittenbergplatz

Am Donnerstag, den 31.7.2014 war Stichtag für die Abgabe von Angeboten für das 4,7 ha große Gelände hinter dem Finanzamt in Berlin-Kreuzberg, das der bundeseigenen BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) gehört.

Fotos von der Veranstaltung am Samstag 26.07.2014: Hinter dem Finanzamt der Strand

Das 5 Hektar große Areal hinter dem Finanzamt Kreuzberg soll von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) meistbietend verkauft werden! Wieder sollen unbezahlbare Eigentumswohnungen und Luxusmietwohnungen gebaut werden. Stichtag für die Abgabe von Angeboten ist der 31.7.2014! Das bundeseigene Grundstück darf nicht an einen Privatinvestor verkauft werden!
20140727 BImA-Breifkastenbeschriftg. 8207

selbstverwaltet und kommunal in Kreuzberg — Modellprojekt für eine Stadt von Unten

Flyer

mehr unter: stadtvonunten.de

Spekulation auf dem Areal hinter dem Finanzamt!

Für 100% bezahlbaren Wohnraum auf dem Areal hinter dem Finanzamt Kreuzberg!

Der Vertrag zwischen der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) und dem privaten Investor German Real Estate ist gescheitert.

Das eröffnet die Chance für eine öffentliche Diskussion unter echter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Wir fordern:

  • Keine Verhandlungen mehr mit Investoren, die sich eine goldene Nase verdienen wollen!

  • Sofortiger Stopp spekulativer Verwertungsgeschäfte mit potenziellem Wohnraum durch eine bundeseigene Anstalt!

Kreuzberg hat genug hochpreisige Miet- und Eigentumswohnungen!

Wir stellen zur Diskussion:

  • Das Land Berlin kauft das Gelände von der BImA zum Verkehrswert.

  • Finanzierungs- und Entwicklungsmodelle für die Realisierung von bezahlbarem Wohnraum (Nettokaltmiete 4-6 Euro/m2) für Menschen mit geringem Einkommen werden geschaffen.

  • Das Kleingewerbe auf dem Gelände wird erhalten, die Kündigung der Gewerbeverträge wird zurückgenommen.

Die Lösung der Probleme auf dem Wohnungsmarkt privaten Investoren zu überlassen heißt, die Verdrängung zu beschleunigen!

Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG, März 2014

Januar 2014 Offener Brief zum Gelände hinter dem Finanzamt Kreuzberg

Was passiert mit dem Areal hinter dem Finanzamt?

Offener Brief an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), den Kreuzberger Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Planen, Bauen, Umwelt und Immobilien Hans Panhoff sowie den Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe von der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG.

ABR German Real Estate AG macht Rückzieher

Der Investor ABR German Real Estate AG aus Hamburg hat sein Kaufangebot für das Gelände der ehemaligen Dragonerkaserne offenbar zurückgezogen und sämtliche bisherigen Hinweise zum Projekt von seiner Homepage gelöscht.
Offizielle, allgemein zugängliche Informationen zum Stand des Verkaufsverfahrens werden zurzeit von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nicht herausgegeben. Eine schriftliche Anfrage wurde von Upstall Kreuzberg e.V. bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Berlin — Sparte Verkauf — eingereicht.
Hinter den Kulissen wird anscheinend zwischen dem Investor und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben dennoch verhandelt. An den Gesprächen ist das Bezirksamt offenbar beteiligt. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses der BVV am 08.01.2013 teilte Baustadtrat Hans Panhoff dazu einige Hintergrundinformationen mit.

Übernommen von www.upstall.de

Was passiert auf dem "Dragonerareal"1 ?
(historisches Gelände hinter dem Finanzamt Kreuzberg)?

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) hat das als Gewerbegebiet ausgewiesene 5 Hektar große Dragonerareal meistbietend für ca. 21 Mio. € an den Investor ABR German Real Estate verkauft. Der aktuelle Verkehrswert des Areals beträgt nur 9,6 Mio. €.

Das Land Berlin, der Bezirk und der Investor beabsichtigen, den Bebauungsplan für das Areal zu ändern und dieses künftig als Mischgebiet  mit 70% Wohnraum und 30% Gewerbe auszuweisen. Angedacht sind Bauten mit 6 Etagen und bis zu 800 Wohnungen sowie die Ansiedlung von Gewerbe mit Designern, IT-Menschen, Bildhauern …  Für das ansässige Kleingewerbe ist bisher kein alternativer Standort vorhanden.