• slider 001 1
  • slider 001
  • 2020 Parolen
Sa 05.04. um 14 Uhr: Gemeinsam gegen Eigenbedarfskündigungen

Solidarische Mieter:innen kämpfen gemeinsam gegen Eigenbedarfskündigungen!


Wir treffen uns monatlich — tauschen uns aus und bereiten Aktionen in der Öffentlichkeit vor.

Dazu treffen wir uns das nächste Mal am Samstag 05.04. um 14 Uhr im Familien- und Nachbarschaftszentrum Kiezanker, Zugang über Cuvrystr.13-14 oder Falckensteinstr. zwischen 39 - 41, Berlin-Kreuzberg (U-Bahn Schlesisches Tor)

Wir laden euch herzlich dazu ein — für Betroffene und Unterstützer:innen
Bündnis 'Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn' zu den „Tu mal wat"-Aktionstagen vom 26.–29.09.2019

Der Mietenwahnsinn in Berlin nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Bezahlbarer Wohnraum ist für immer weniger Menschen zu haben. Massenhafte Verdrängung, Räumung und Obdachlosigkeit nehmen weiter zu. Und das ist nicht verwunderlich. Denn solange Grund und Boden Privateigentum bleiben, wird es Spekulation mit Leerstand und Mietenwahnsinn geben — Auf Kosten der Mieter*innen!

Die zaghaften Befriedungsgesten der parlamentarischen Politik sind uns nicht genug. Während über Mietenbremsen und Mietendeckel debattiert wird, sind überall in der Stadt nicht nur Mieter*innen sondern auch soziale Zentren, Hausprojekte, selbstorganisierte Jugendclubs, linke Kneipen und Wagenplätze akut von Räumung bedroht. Die letzten Orte also, die nicht gänzlich der Verwertungslogik unterworfen sind, sollen auch noch zerstört werden. Doch sie widersetzen sich. Und wir mit ihnen!

Ein Bündnis aus von Räumung bedrohten Projekten ruft dazu auf, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen an den „Tu mal wat"-Aktionstagen vom (26.–29.09.2019) zu beteiligen. Im Vordergrund stehen die Themen Selbstorganisation, Enteignung, Aneignung, Besetzung und Mietenwahnsinn.

Wir beteiligen uns an den Aktionstagen und rufen dazu auf eigene Diskussionsrunden, Workshops, Filmabende, Nachbarschaftstreffen zu organisieren, durch die die Vielfalt der stadt- und wohnungspolitischen Probleme deutlich wird. Aber auch die Kämpfe und Widerständigkeiten: Stellt eure Kiez- oder Mieteninitiative vor, plant eigene Aktionen und zeigt euch solidarisch mit den bedrohten Projekten. Jede Räumung geht uns alle an!

Organisieren wir den Widerstand gegen die Ausplünderung der Stadt und unseres Lebens. Und organisieren wir ihn selbst und von unten!

Nur gemeinsam können wir uns die Stadt aneignen und sie wieder zu einem lebenswerten Ort für alle machen!

Aktuelle Informationen findet ihr auf der Webseite der Aktionstage: https://tumalwat.noblogs.org/
Dort könnt ihr dem Bündnis auch mitteilen, wenn ihr eine eigene Veranstaltung machen wollt. Zudem findet ihr Informationen über die nächsten öffentlichen Planungstreffen der „Tu mal wat"-Aktionstage.