
10.09.2018 Pressemitteilung: Große Unterstützung und Solidarität aus Nachbarschaft und stadtpolitischer Szene
update: am Montag 10.09. gab es ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft und die Zwischennutzungsvereinbarung wird bis zum 14.010.2018 verlängert — zu exakt denselben Bedingungen!
Anfragen aus der Nachbarschaft und von Unterstützer*innen nach Bedarf an Wohnungseinrichtung, Essen und Trinken und „Support“ bei der Organisierung und Gestaltung eines Infopoints vor dem Haus, kennzeichneten für die Besetzer*innen der Wohnung in der Großbeerenstr.17A den, auch klimatisch, recht freundlichen Sonntag. Auch die durchwegs positiven Rückmeldungen auf die Besetzung: „Endlich wird auch hier etwas gegen den Leerstand getan“ — wollte gestern nicht weniger werden. Für Alle ein „dickes Danke“ für die Unterstützung.
update: am Montag 10.09. gab es ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft und die Zwischennutzungsvereinbarung wird bis zum 14.010.2018 verlängert — zu exakt denselben Bedingungen!

Solidaritätserklärung der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG zur Besetzung der leerstehenden Wohnungen am Samstag 08.09.2018
Die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG begrüßt und unterstützt die Besetzung der seit vielen Jahren leerstehenden Wohnungen in der Großbeerenstr.17A in Kreuzberg "61".
Die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG begrüßt und unterstützt die Besetzung der seit vielen Jahren leerstehenden Wohnungen in der Großbeerenstr.17A in Kreuzberg "61".
08.09.2018: Besetzung leerstehender Wohnungen in der Großbeerenstr.17A
Heute wurden seit vielen Jahren leerstehende Wohnungen in der Großbeerenstr.17A in Kreuzberg 61 besetzt. Mindestens zwei Wohnungen in dem Haus werden nach unserer Kenntnis punktuell genutzt. Mit den Nutzer*innen sind wir in Kontakt. Die Leerstandsgeschichte des Hauses ist in der Nachbarschaft schon lange bekannt. Das Haus steht zudem wegen des Verstoßes gegen die Zweckentfremdungsverordnung seit Jahren im Fokus des Bezirks.

Pressemitteilung 07.09.2018: Google Campus besetzt!
update: der Google Campus wurde bereits geräumt — 18 Uhr Kundgebung vor dem Umspannwerk
Der „Google Campus“ im Kreuzberger Umspannwerk ist seit Freitagnachmittag besetzt! Damit wollen wir gegen die explodierenden Mieten vorgehen.
Die Wohnungskrise spitzt sich täglich zu und betrifft alle Lohnabhängigen auf existentielle Weise. Allein in den letzten sieben Jahren sind die Mietpreise in Berlin um 71% gestiegen, täglich gibt es bis zu 10 Zwangsräumungen. Angesichts dieser Entwicklungen sind Ansätze einer sogenannten „neuen Stadtpolitik“ oder die Mietpreisbremse nur eine Farce.
update: der Google Campus wurde bereits geräumt — 18 Uhr Kundgebung vor dem Umspannwerk
Der „Google Campus“ im Kreuzberger Umspannwerk ist seit Freitagnachmittag besetzt! Damit wollen wir gegen die explodierenden Mieten vorgehen.
Die Wohnungskrise spitzt sich täglich zu und betrifft alle Lohnabhängigen auf existentielle Weise. Allein in den letzten sieben Jahren sind die Mietpreise in Berlin um 71% gestiegen, täglich gibt es bis zu 10 Zwangsräumungen. Angesichts dieser Entwicklungen sind Ansätze einer sogenannten „neuen Stadtpolitik“ oder die Mietpreisbremse nur eine Farce.
Kreuzberger Kiezspaziergang am 01.09.2018
Vergangenen Samstag fand im Rahmen der Kiezwoche im Großbeerenkiez ein Kiezspaziergang zu bedrängten und von Verdrängung betroffenen Häusern statt.
Vergangenen Samstag fand im Rahmen der Kiezwoche im Großbeerenkiez ein Kiezspaziergang zu bedrängten und von Verdrängung betroffenen Häusern statt.
Pressemitteilung 27.08.2018: Google Campus verhindern! Demonstration am 01.09.
Der Sachverhalt dürfte allen Beteiligten klar sein. Sollte der geplante „Google Campus“ des milliardenschweren Google/ Alphabet-Konzerns tatsächlich wie geplant in der Ohlauer Straße in Kreuzberg eröffnen, droht eine weitere drastische Mieterhöhungs- und Verdrängungsspirale sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerberaum in der Umgebung.
Doch ob der Campus jemals eröffnen wird, ist alles andere als sicher. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind wütend. Verschiedene Initiativen rufen zu Aktionen gegen den Campus auf. Es gab und gibt bereits ein breites Spektrum an Widerstandsformen, von Kundgebungen vor dem geplanten „Campus“-Standort über Transparente und Wandmalereien überall in den anliegenden Straßen bis hin zu diversen Farbbeutel-Attacken auf das für den „Google Campus“ vorgesehene Gebäude.
Der Sachverhalt dürfte allen Beteiligten klar sein. Sollte der geplante „Google Campus“ des milliardenschweren Google/ Alphabet-Konzerns tatsächlich wie geplant in der Ohlauer Straße in Kreuzberg eröffnen, droht eine weitere drastische Mieterhöhungs- und Verdrängungsspirale sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerberaum in der Umgebung.
Doch ob der Campus jemals eröffnen wird, ist alles andere als sicher. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind wütend. Verschiedene Initiativen rufen zu Aktionen gegen den Campus auf. Es gab und gibt bereits ein breites Spektrum an Widerstandsformen, von Kundgebungen vor dem geplanten „Campus“-Standort über Transparente und Wandmalereien überall in den anliegenden Straßen bis hin zu diversen Farbbeutel-Attacken auf das für den „Google Campus“ vorgesehene Gebäude.
Berliner Hausprojekt Liebig34 von Räumung bedroht!
06.06.2018: #Mietenwahnsinn-Bündnis begrüßt Besetzungen von leerstehenden Wohnungen und Häusern und fordert die Einstellung aller Strafverfahren
Am Pfingstsonntag wurden in Berlin 9 leerstehende Häuser und Objekte besetzt. Mit diesen Aktionen wurde auf den Skandal hingewiesen, dass internationale Konzerne wie Akelius, aber auch landeseigene Wohnungsbaugesellschaften wie Stadt und Land, trotz der riesigen Wohnungsnot Wohnungen teilweise über Jahre leerstehen lassen.
Am Pfingstsonntag wurden in Berlin 9 leerstehende Häuser und Objekte besetzt. Mit diesen Aktionen wurde auf den Skandal hingewiesen, dass internationale Konzerne wie Akelius, aber auch landeseigene Wohnungsbaugesellschaften wie Stadt und Land, trotz der riesigen Wohnungsnot Wohnungen teilweise über Jahre leerstehen lassen.
Solidaritätserklärung der Stadtteilinitaitive WEM GEHÖRT KREUZBERG zu den Besetzungen 20.5.2018
Neun verschiedene Häuser und Ladenräume wurden am 20.5.2018 in Berlin besetzt.
Alle Objekte stehen seit langem aus spekulativen Gründen leer, während gleichzeitig zahlreiche Mieter*innen und Gewerbetreibende verdrängt werden.
Ein Haus wurde in unserem Stadtteil Kreuzberg 61 besetzt — die Arndtstraße 13 am Chamissoplatz. Das Haus steht seit über einem Jahr leer und steht exemplarisch für diese Spekulation. Jahrelang wurde Profit durch hochpreisliche Vermietung an Wanderarbeiter und prekär lebenden Familien aus Südosteuropa gemacht. Das Haus wurde mit hohem Gewinn verkauft, die Umwandlung in Eigentumswohnungen ist möglich.
Neun verschiedene Häuser und Ladenräume wurden am 20.5.2018 in Berlin besetzt.
Alle Objekte stehen seit langem aus spekulativen Gründen leer, während gleichzeitig zahlreiche Mieter*innen und Gewerbetreibende verdrängt werden.
Ein Haus wurde in unserem Stadtteil Kreuzberg 61 besetzt — die Arndtstraße 13 am Chamissoplatz. Das Haus steht seit über einem Jahr leer und steht exemplarisch für diese Spekulation. Jahrelang wurde Profit durch hochpreisliche Vermietung an Wanderarbeiter und prekär lebenden Familien aus Südosteuropa gemacht. Das Haus wurde mit hohem Gewinn verkauft, die Umwandlung in Eigentumswohnungen ist möglich.
20.05.2018 Aktuelles zu den Besetzungen
Links zu den Webseiten #besetzen und BERLIN BESETZT
update 21.05.2018: die Räume in der Reichenberger Str. 114 und das Haus in der Borndorfer Str. 37b wurden Samstagabend bereits von der Polizei geräumt!
9 Besetzungen wurden heute — 20.05.2018 — in Berlin veröffentlicht und weitere werden folgen!
Kommt vorbei.
Die Adressen der besetzten Häuser (Stand 14:52 Uhr)
Odenwaldstraße/ Ecke Stubenrauchstraße (Steglitz)
Finowstraße/ Ecke Frankfurter Allee (Friedrichshain)
Petersburger Straße 16 (Friedrichshain)
Reichenberger Straße 114 (Kreuzberg)
Arndtstraße 13 (Kreuzberg)
Regattastr. 277 (Grünau)
ein Bootsschuppen in der Rummelsburger Landstraße (Lichtenberg)
Karl-Marx-Straße 145 (Neukölln)
Bornsdorfer Straße 37b (Neukölln)
Neuigkeiten auch auf Twitter:
# Karneval der Besetzungen
# besetzen
Links zu den Webseiten #besetzen und BERLIN BESETZT
update 21.05.2018: die Räume in der Reichenberger Str. 114 und das Haus in der Borndorfer Str. 37b wurden Samstagabend bereits von der Polizei geräumt!
9 Besetzungen wurden heute — 20.05.2018 — in Berlin veröffentlicht und weitere werden folgen!
Kommt vorbei.
Die Adressen der besetzten Häuser (Stand 14:52 Uhr)
Odenwaldstraße/ Ecke Stubenrauchstraße (Steglitz)
Finowstraße/ Ecke Frankfurter Allee (Friedrichshain)
Petersburger Straße 16 (Friedrichshain)
Reichenberger Straße 114 (Kreuzberg)
Arndtstraße 13 (Kreuzberg)
Regattastr. 277 (Grünau)
ein Bootsschuppen in der Rummelsburger Landstraße (Lichtenberg)
Karl-Marx-Straße 145 (Neukölln)
Bornsdorfer Straße 37b (Neukölln)
Neuigkeiten auch auf Twitter:
# Karneval der Besetzungen
# besetzen
07.05.2018: Pressemitteilung der Akelius-Mieter*innen-Vernetzung Berlin
Der Mietenwahnsinn geht weiter, der Widerstand dagegen auch — 100 Berliner Akelius-Mieter*innen organisieren sich
Hundert Mieterinnen und Mieter aus allen Teilen Berlins sind dem Aufruf anderer Akelius-Mieter*innen gefolgt und haben sich gestern zum ersten Mal im Aquarium in Kreuzberg getroffen. Ziel war der gemeinsame Erfahrungsaustausch und der Aufbau einer solidarischen Vernetzung. Zwei Mietrechtsanwält*innen begleiteten die zweistündige Versammlung mit juristischer Beratung.
Der Mietenwahnsinn geht weiter, der Widerstand dagegen auch — 100 Berliner Akelius-Mieter*innen organisieren sich
Hundert Mieterinnen und Mieter aus allen Teilen Berlins sind dem Aufruf anderer Akelius-Mieter*innen gefolgt und haben sich gestern zum ersten Mal im Aquarium in Kreuzberg getroffen. Ziel war der gemeinsame Erfahrungsaustausch und der Aufbau einer solidarischen Vernetzung. Zwei Mietrechtsanwält*innen begleiteten die zweistündige Versammlung mit juristischer Beratung.
Weitere Beiträge ...
- Video von der Demo am 14.04.2018
- Pressemitteilung 14.04.2018: Demo gegen #Mietenwahnsinn bringt viel mehr Menschen auf die Straße als erwartet
- Aufruf für die mietenpolitischen Aktionstage 04.-14.04. und Demo 14.04.
- 09.04.2018 Einführungs-Statement zum Pressegespräch der Demo: „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn widersetzen“ am 14.04.
- Stellungnahme zur Performance